“Zivi” Lukas Burri siegt im Kunstrad-Weltcup

Als “Zivi” im Alterszentrum Sonnenhof packt er an, wo es ihn gerade braucht. In seiner Freizeit gibt es für Lukas Burri (28) aber (fast) nur eines.

Lukas Burri und Fabienne Hammerschmidt holen mit ihrer Kür
auf dem 2er-Kunstrad den Weltcup-Sieg 2019 (Bokod, Ungarn, 10.08.2019). Bild: zVg

Im kleinen Dorf Bokod in Ungarn fand am 10. August der dritte Weltcup im Kunstradfahren statt.  Als Teil der Uzwiler Delegation trat auch Lukas Burri (28) an – und erlangte seinen ersten Weltcup-Sieg.

thurvita-today hat den Zivildienstler im Alterszentrum Sonnenhof interviewt:

Wie bist du zum Kunstradfahren gekommen?
Ungefähr mit sieben Jahren probierte ich mit Bekannten das Einrad aus. Wenige Jahre später wechselte ich auf das Kunstrad.

Was fasziniert dich an dieser Sportart?
Es ist eine schöne Verbindung von Eleganz, Kraft und Technik. Der Sport ist vielseitig: Es geht nicht nur um Ausdauer oder nur um Schnelligkeit – alle Aspekte sind wichtig. Sehr cool finde ich die gute Kollegschaft unter Sportlern, national und international.

Wie fühlst du dich wenn du auf dem Rad bist?
Auf dem Kunstrad fühle ich mich komplett frei. Als Einzelsportler habe ich alles im Griff – oder eben auch nicht. Im Doppel kommt es dann auf die gemeinsame Anstrengung an. Die halbe Kür führen wir zu zweit auf ein und demselben Kunstrad aus.

Wie oft trainierst du?
Vier bis fünf mal unter der Woche. Zudem gibt es häufig Trainingsweekends in anderen Regionen der Schweiz.

Was sind deine nächsten Ziele?
Die Saison beginnt Ende August. Dort ist klar die Qualifikation für die Weltmeisterschaft Ziel. Sie findet heuer Anfang Dezember in Basel statt.

Fabienne Hammerschmidt und Lukas Burri (Mitte) feierten in Ungarn den ersten Weltcup-Sieg . Bild: zVg

Beitrag von hallowil.ch:

Premiere im 2er: Kunstrad Uzwil feiert den ersten Weltcup-Sieg

Der Kunstrad-Weltcup in Ungarn ist für die Uzwiler Delegation erfolgreich verlaufen und alle qualifizierten sich für den Final im November. Gar den ersten Weltcup-Sieg setzte es für Fabienne Hammerschmidt und Lukas Burri im 2er ab.

Im kleinen Dorf Bokod in Ungarn fand der dritte Weltcup im Kunstradfahren statt. Fabienne Hammerschmidt und Lukas Burri hatten in ihre Kür neue Schwierigkeiten eingebaut. Obwohl einige Patzer dabei waren, gab es gute 145.21 Punkte und damit den ersten Rang vor den Teams aus Deutschland und Österreich. Für die beiden war dieser Sieg eine Premiere an einem Weltcup.

Für den 4er aus Uzwil war es das Debut im Weltcup in neuer Zusammensetzung. Mit dabei waren Stefanie Haas, Valerie Unternährer, Sarah Manser und Selina Niedermann. Nach nur wenigen Trainings zeigten sie eine gute Leistung mit wenigen Fehlern. Mit 163.37 Punkten gab es den dritten Schlussrang. Direkt im Anschluss präsentierte der 4er Uzwil/ Rheineck seine erst kürzlich abgeänderte Kür. Der Auftritt war solid mit Verbesserungspotential für die anstehende WM-Qualifikation. Daraus resultierten 185.29 Punkte und ein zweiter Platz, nur drei Punkte hinter den amtierenden Weltmeisterinnen aus Deutschland.

Am Ende des Tages war Lukas Burri im 1er auf die Fahrfläche. Nach mehreren Stürzen beendete er seine Kür auf dem vierten Rang mit 160.01 Punkten. Mit diesen Resultaten haben sich alle Uzwiler Sportler für den Weltcup Final im November qualifiziert. (pd/red, 12.08.2019)

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