GYENNO Löffel und Gabel-Set im Test

Im Hause der Thurvita startete vor kurzer Zeit ein Pilotprojekt. Das GYENNO-Besteck wurde für Menschen entwickelt, die an einem Handtremor leiden. Das Ziel des Löffels ist es, das alltägliche Leben von Parkinson und Handtremor Patienten zu verbessern. Er hilft den betroffenen Menschen selbständig und stressfrei zu essen, wodurch die Lebensqualität steigt.

Der Löffel erkennt dank modernster Technologie die Bewegungen des Patienten und hilft ihm das Essen ohne grossen Aufwand in den Mund zu führen. Eine Konfiguration auf die Einzelperson ist nicht nötig, denn der Löffel erkennt mittels intelligenter Rehabilitations-Robotik die unterschiedlichen Bewegungen und stabilisiert sie.

Patrick Läubli, Stv. Leitung Team B Fürstenau wurde im Internet auf das Produkt aufmerksam: „Ich habe das Produkt im Fernseher gesehen und fand es eine tolle Idee. Nach weiterer Recherche im Internet dachte ich, den müssen wir haben. Essen bedeutet Lebensqualität für unsere Bewohner und ein solches Produkt kann diese fördern.“

Gemeinsam mit Katja Walt, Pflegeexpertin, wurde das Produkt für eine erste Testphase organisiert. Das Besteck wird in den kommenden Wochen an mehreren Standorten in der Praxis von unseren Bewohnenden getestet. Das Feedback der Klienten sowie der Pflegenden ist zentral, um die Praxistauglichkeit zu bewerten, sagt Katja Walt. Die ersten Rückmeldungen zum Roboter-Besteck sind positiv. Sowohl vom Personal als auch von der Bewohnerin, welche das Besteck getestet hat. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

Facebooktwitterpinterestlinkedinmail

2 Kommentare

  1. Sonja Wider

    Guten Tag miteinander

    Auch wir sind auf der Suche nach einer Unterstützung beim Essen für eine Bewohnerin von uns. Was habt ihr für Erfahrung bezüglich dieses Gyenno Spoon Löffels gemacht? Über ein Rückmeldung würden wir uns freuen.
    Freundliche Grüsse
    Sonja Wider Alters- und Pflegeheim zum Lärchenbaum

    Antworten
    1. Arianna Maineri

      Guten Tag Frau Wider
      Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht bei Bewohnenden mit Parkinson, bei denen der Tremor im Vordergrund steht. Einige Bewohnende konnten so wieder selbständig essen, ohne dass die Mahlzeiten immer wieder vom Löffel vielen. Bei einem stark ausgeprägten Tremor kommt der Löffel jedoch an seine Grenzen. Ein weiterer Punkt ist, dass es am Anfang eine Eingewöhnung und ein bisschen Training braucht. Der Gyenno Spoon hat einen dicken Griff, weshalb man ihn ein wenig anders halten muss als gewöhnliches Besteck. Auch das Gewicht ist ein wenig schwerer als bei einem normalen Löffel oder einer Gabel. Im Lieferumfang befinden sich zwei Aufsätze, ein Löffel und eine Gabel. Diese können in der Waschmaschine gereinigt werden. Generell kann ich den Löffel empfehlen, jedoch ist der Gyenno Spoon doch sehr unterschiedlich gut angekommen bei den Bewohnenden. Einige sind sehr gut klar gekommen mit dem Halten des Gyenno Spoon, andere Bewohnende wiederum nicht (Griff zu gross / zu grosse Umstellung).
      Freundliche Grüsse
      Patrick Läubli
      Stv. Leiter Pflege Team B
      Thurvita Pflegezentrum Fürstenau

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Zur Werkzeugleiste springen