Projekt vITa: Be-Swingt-voran

Gegen Ende des Workshops machte sich am Dienstagnachmittag in der Fürstenau langsam Unruhe breit. Die erste Halbzeit des verpatzten WM-Achtelfinal Spiels Schweiz gegen Schweden war schon fast vorbei – beim Stand von 0:0 – und das Treffen mit den Swing Leuten war immer noch im vollen Gange. Aber schliesslich konnten die Fussballinteressierten vor das nächste TV-Gerät sitzen oder in die Stadt eilen.

Das Meeting war – im Gegensatz zur enttäuschenden Leistung der Nati – von hoher Qualität und vollgepackt mit neuen Erkenntnissen. Fast vier Stunden dauerte der Workshop der 25 Thurvita Bereichsleiterinnen und Kaderleute mit den drei Swing-Verantwortlichen. Informiert wurde von den Software Ingenieuren über den Stand ihrer Arbeit und es zeigte sich, dass man in den letzten Monaten offenbar stark vorankam. Gezeigt wurde – stichwortartig zusammengefasst.:Eröffnen einer neuen Kundendatei („Frau Mustermann“) und Hinterlegen von neu erstellten Dokumenten und Bildern in diese Datei.

  • Durchgängiger Workflow der Erfassung eines neuen Kunden von der Infostelle bis hin zur Spitex oder einer stationären Einrichtung und Berücksichtigung allfälliger weiterer Wechsel.
  • Nachträgliche Erfassung von kurzfristigen Eintritten zum Beispiel an Wochenende oder Feiertagen.
  • Automatisierte Benachrichtigung über relevante Ereignisse oder Termine bei einem Kunden an die fallführende Person.
  • Aufgezeigt wurde, wie Swing die Erledigung von Aufgaben durch einzelne Personen erfasst und so auch nachträglich nachvollziehbar macht.
  • Verknüpfung von MDS mit Pflegediagnosen und -planung und im ambulanten Bereich mit der Einsatzdefinition.
  • Automatisierte Benachrichtigung für zu erbringende Leistungen und Verknüpfung dieser Anforderungen mit der Tourenplanung in der Spitex.
  • Automatisierter Hinweis auf notwendige Erneuerung einer ärztlichen Anordnung.
  • Erstellen von Leistungsplanungsblättern und Verknüpfung von Dienstplänen und Tourenplänen.
  • Zeit- und Leistungserfassung plus Pflegedokumentation.
  • Unterschiede der Erfassungsmöglichkeiten auf dem Desktop und dem Tablett.
  • Auf dem Tablett Schnellüberblick der Vitalwerte, Pflegeschwerpunkte, abgegebenen Medikamente und deren Verrechnung.
  • Vorgeschlagene Handlungsanweisungen bei Über- oder Unterschreitung von Grenzwerten wie Blutdruck.
  • Möglichkeiten den Pflegebericht zu diktieren mit der eingebauten Spracherkennung über Google Speach.
  • Jederzeitige Abrufbarkeit bereits erbrachter Leistungen für Auskünfte gegenüber Kunden.

Ziel der Präsentation war, den Anwesenden einen Überblick um das Gesamtsystem zu vermitteln. Es wird nun die Aufgabe während und nach den Sommerferien sein, das System zu vervollständigen bevor dann ab Herbst sämtliche Benutzer im Rahmen der bereits geplanten Schulungen mit dem neuen System vertraut gemacht werden.

 

           

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