Gerücht: Chez Grand Maman

Seit Tagen köcherlt es im Sonnenhof. Im wahren und im übertragenen Sinn. Es köcherlt in der Küche, wo Leute unter grosser Geheimhaltung verschiedene Leckerein zubereiten. Und es köcherlt auf der Gerüchteebene: Was blos ist da los?
Thurvita.Today hat Andreas Bucher, Leiter Hotellerie gefragt.

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Andreas Bucher. Wir haben den Code-Namen “chez grand maman” gehört. Was ist das?
Das ist kein Code-Name. «Chez Grand Maman» ist eine Marke und die wird in den nächsten Monaten Furore machen.

Genauer?
Was ich jetzt hier sage, wird intensiv geprüft: «Chez Grand Maman» soll zukünftig der Name unserer Restaurationsbetriebe sein. Zudem wird «Chez Grand Maman» der Name einer Produktelinie, die wir verkaufen möchten.

Produktelinie: Also Gutzeli «Chez Grand Maman»?
Unter anderem auch. Wir denken heute an hausgemachtes Früchtebrot, verschiedene Sirups, Kräutersalze oder spezielle Saucen. Wir sind noch am Ausprobieren, was wir gut können, was es an tollen Rezepten von unseren Bewohnern  gibt und wofür wir Absätze sehen.

Und die entstehen alle in der Thurvita-Küche. Ist man dort nicht genug beschäftigt?
Die Rezepte werden in der Aktivierungsküche gemeinsam mit unseren Bewohnern ausprobiert. In die Produktion gehen sie dann – so ist das vorgesehen – bei unseren Profis in der Küche. Natürlich haben wir alle genug zu tun. Aber es gibt immer wieder sogenannte Leerzeiten und da machen wir lieber etwas, was gut riecht, gut schmeckt und bei den Leuten beliebt ist. Ausserdem tragen wir so zur Wirtschaftlichkeit von Thurvita bei. Das hoffen wir zumindest.

Warum heisst das Ganze «Chez Grand Maman»?
Wir finden das einen eleganten und auch inhaltlich tollen Namen. Grossmütter sind Menschen, die kochen können, die noch wissen, wie etwas schmackhaft zubereitet wird. Sie gehen ja auch lieber in einer «Trattoria Luca» italienisch essen als in einem «Gasthaus Ochsen». Ausserdem transportieren wir damit ein positives Image der Grossmütter. Grand Mamans sind nicht einfach alte Leute, die am Stock gehen und das Beste hinter sich haben. Alte Frauen, meist Grossmütter, wissen noch, was am Leben lebenswert ist. Mit «Chez Grand Maman» lässt man sich gerne verwöhnen, denken wir uns.

Wann sieht man etwas?
Im Moment arbeiten wir intensiv daran – neben der täglich anfallenden Arbeit: Wir probieren aus, was wir wie zubereiten können, entwerfen Etiketten für den Verkauf und, ganz wichtig, ein passendes Logo. Ausserdem suchen wir die richtigen Verpackngenund überlegen uns, wie wir das Ganze sinnvoll unter die Leute bringen. Es ist noch viel Arbeit zu tun, aber sie macht Spass; nicht nur uns, sondern auch unseren Bewohnern.

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2 Kommentare

  1. Marianne Baumann

    Wow, das tönt ja super!!
    Bravo und viel Spass dabei:-)

    Antworten
  2. Gertrud Beerli

    ich finde diese Idee einfach genial und freue mich,auch weil ich selber schon Grossmutter bin.

    Antworten

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