Bilder aus dem Leben von…

In dieser neuen Serie erfahren wir spannendes aus dem Leben unserer Arbeitskameraden. Den Auftakt macht:

Jean-Daniel Dürr, Teamleiter Restauration Sonnenhof

In seiner beruflichen Laufbahn hat Jean-Daniel Dürr schon einige Stationen hinter sich. Besonders interessant ist sicher seine Zeit bei der Schweizer Garde. Exklusiv für thurvita.today hat er in seinem Fotoalbum nach spannenden Bildern gesucht.

Am 1. November 2004 ging es mit dem Flugzeug nach Rom und rein in das Abenteuer Päpstliche Schweizer Garde. In der Rekrutenschule holten sich die neunen Gardisten das nötige Wissen über den Einsatzort, die ersten sprachlichen Grundkenntnisse und natürlich auch eine Ausbildung in der Verteidigung.

Nach erfolgreich bestandener Ausbildung ging es in den Dienst als Gardist

Zu Beginn ist der grösste Teil Ehrendienst. Wohl der Dienst, welcher auch den Meisten Touristen in Rom bekannt ist.

Beim Ehrendienst, steht der Gardist regungslos mit der Hellebarde da. Dieser Dienst wird zu Ehren des Papstes gestellt. So waren zum Beispiel während des Konklave im April 2005 (die Zeit zwischen dem Tod Papst Johannes Paul II bis zur Wahl von Benedict XVI) keine Gardisten in diesem Dienst an den Eingängen zu Apostolischen Palast zu sehen.

Natürlich wird nicht nur rumgestanden: Die Schweizer Garde bewacht die Zugänge zum Vatikan und den Papstpalast und schützt das Leben des Papstes. Letzteres ist nicht immer Einfach, da ja der Papst auch ein Mann des Volkes ist und jede Woche die Pilger zu einer Audienz auf den Petersplatz einlädt.

Gerade auf dem grossen Petersplatz für Ordnung zu sorgen, ist eine grosse Herausforderung. Zum Glück ist das unter vielen verschiedenen vatikanischen und italienischen Sicherheitsorganen aufgeteilt. Hier zeigt es sich, wie wichtig es ist, gemeinsam zusammen zu arbeiten.

Bei einer der vielen Audienzen, an denen Jean-Daniel Dürr mitgeholfen hat, hatte sich ein junger Mann zum Ziel gesetzt, seinen Klassenkameraden zu zeigen, wie toll er doch ist und dass er den Papst die Hand Schütteln könne. Mit einem kurzen Sprung über die Abschrankung stand er im Mittelkanal und rannte zum Fahrzeug des Papstes. Aber schnell war er von drei, vier Gardisten und Polizisten umstellt, welche ihn abführten. Neben etwas Aufregung ist nichts passiert, aber es zeigte sich das alle aufmerksam waren.

Natürlich durfte neben dem Dienst das Feiern nicht fehlen. So fanden regelmässig gemeinsame Anlässe, wie zum Beispiel Grillfeste statt. Es gab aber natürlich auch ganz viel Freizeit, welche wir mit Sport, Ausgang oder mit kleineren Haushaltsarbeiten auf unserem Zimmer verbrachten. Gemeinsam mit Philipp teilte Jean-Daniel ein Zimmer, welches in zwei Ebenen geteilt war. Philipp lebte im oberen Stockwerk, Jean-Daniel unten. Besonders stolz waren die beide über ihre eigene Küche. Hier zauberten sie mit wenig Mitteln einfache Gerichte.

Jean-Daniel Dürr hat auch einen Orden erhalten. Es ist ein Gedenkorden an die 500 Jahr Feier der Päpstlichen Schweizer Garde, welche im Jahr 2006 gefeiert wurde – in Erinnerung an die Gründung im Jahre 1506.

Es gäbe noch viel zu erzählen, aber fürs Erste muss das reichen. 😉

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Es würde uns freuen, mehr von der Vielfalt unserer fleissigen Händen erfahren zu dürfen!

30.09.2021/ AMa

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2 Kommentare

  1. Cornelia Hess

    … schön, dass du nun unsere Bewohnenden uns uns umsorgst. Mir persönlich gefällt das deutlich besser
    😉

    Antworten
    1. Jean-Daniel Dürr (Beitrag Autor)

      Ein grosses Ziel meiner Zeit in Rom war herauszufinden, was ich mit/aus meinem Leben machen möchte. Gastgeber sein, war das Resultat meines intensiven Studiums. Hier wurde also ein Grundstein gelegt, dass ich heute euer Arbeitsgspändli im Sonnenhof bin.

      Antworten

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