Big Kitchen: Faszinierende Röhrenarbeit

Ein riesiger Kran, Betonröhren mit einem Meter Durchmesser und Fachleute auf allen Seiten. Der Einbau von Lüftungsröhren für die grosse Produktionsküche im Alterszentrum Sonnenhof ist beeindruckend.

Das erste, was man sieht, ist ein grosser Graben, der den Eingangsbereich des Sonnenhofs mit dem Direktionstrakt der Thurvita verbindet.
Wo früher Blumen blühten, klafft nun ein grosses Graben, der bis auf den Betondeckel reicht, der den ehemaligen Tankraum und damit die zukünftige Küche nach oben abschliesst.
Der Bagger der Firma Slongo balanciert kunstvoll über dem Graben. Zwischen seinen Pneus entdeckt man zwei Löcher.
Die Löcher wurden in das Beton-Fundament des Sonnenhofs geschnitten. Es gibt sie auf beiden Seiten des Grabens. Sie werden nun mit Röhren verbunden.
Die Betonröhren für das zukünftige Lüftungssystem liegen bereit.
Ein grosser Kran der Firma Welti und Furrer lupft das erste Betonelement über den Sonnenhof-Eingang zum Graben, der dahinter liegt.
Der Kran wird mit einem Joystick ferngesteuert. Das erste Betonelement wird sanft in den Graben abgesetzt.
Der Kran von Welti und Furrer ist ein Koloss, aber zart zu steuern.
Das Absetzen der Röhren wird mit den kleinen orangen Kasten gesteuert.
Zentimetergenau wird die erste Röhre von aussen in eines der Löcher geschoben. platziert und mit Steinen unterlegt.
Kaum ist die erste Röhre fixiert, folgt der Transport des zweiten Elements.
Und auch dieses Element wird in den Graben abgesenkt.
Federleicht wirkt es – aber der Eindruck täuscht.
Ab der zweiten Röhre kommt der balancierende Bagger zum Einsatz.
Mit seiner Schaufel schiebt er das zweite Elemenent in das erste hinein.
Für das finale Zusammenschieben wird ein dicker Balken verwendet.
Doch die Kraft des Baggers ist so gross, dass der massive Balken bricht.
Im zweiten Anlauf gelingt die schwierige Operation und die beiden Elemente passen millimetergenau und absolut waagrecht ineinander.
Kaum getan, folgt schon das dritte Element.
Die Bewohnenden des Sonnenhofs schauen den Arbeiten fasziniert zu.
Am Ende des Nachmittags ist die erste von zwei Grossröhren fast fertig verlegt.
Und der Bagger balanciert weiterhin elegant über dem Graben.

© Fotos: Thurvita AG, Mario Aldrovandi

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1 Kommentar

  1. Ruth Moser

    Danke Mario, jetz weiss ich wenigstens wofür die Röhren sind, glaubte es sei für die Kanalisation

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